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Wissenschaftliches Institut der AOK


GGW 1/2010: Rationierung im Gesundheitswesen

15.01.10

Es ist logisch, dass der Forschritt in der Medizin Geld kostet und bei nicht unbegrenzten Mitteln nicht alles für jeden bezahlt werden kann. Und das Problem wird sich mit der individualisierten Medizin weiter verschärfen. Was also tun? Zunächst einmal „Effizienzreserven heben“. Dass hier das Potenzial entgegen mancher Beteuerungen von (offizieller) Ärzteseite noch längst nicht ausgeschöpft ist, erläutert Norbert Schmacke, Leiter der Arbeits- und Koordinierungsstelle Gesundheitsversorgungsforschung an der Universität Bremen, anhand konkreter Beispiele in seinem Kommentar.

 

Wenn alle Effizienzreserven ausgeschöpft sind, wird das große Kunststück eine gerechte Verteilung von begrenzten Gesundheitsleistungen sein. Wie man sich einer solchen gerechten Verteilung nähert, erläutert Georg Marckmann vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Tübingen.

 

Jeanine Staber und Heinz Rothgang vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen schauen in die USA, nach England und nach Schweden und formulieren interessante Argumente für eine vernünftige deutsche Diskussion.

 

WIdO-Themen

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